Vorstand

Vorstand netzwerk n 2016


Voilà, unser Vorstandsteam seit Januar 2016. Verschafft euch einen Überblick, welche Gesichter und welche Motivation sich hinter den Namen verbergen. Jede/r von uns übernimmt die Verantwortung über mindestens eine Arbeitsgemeinschaft (AG) und koordiniert das dazugehörige gleichlautende Projekt, das ihr auf der plattform n findet.


Für dieses Jahr haben wir uns in den jeweiligen AGs viel vorgenommen. Genaueres findet Ihr auf unserer Übersicht vom März 2016, die Ihr hier findet. Kontaktiert uns gerne, wenn Ihr die AGs unterstützen oder mehr über den aktuellen Stand erfahren möchtet.


Johannes Geibel

AG Politik, AG Multiplikation, AG Internationale Vernetzung

Joe2016

Worum kümmere ich mich?
Auch weiterhin möchte ich mich, gemeinsam mit Euch, in die politischen Prozesse auf Bundesebene einbringen. Und hier steht das Thema Bildung für nachhaltige Entwicklung ganz oben auf der Agenda: in den kommenden Monaten wird der Nationale Aktionsplan dazu entstehen, der für alle Bildungsbereiche Ziele und Maßnahme bis 2019 und 2029 enthalten soll. Ein riesiges Möglichkeitsfenster! Diesen gilt es in unserem Sinne mit Leben zu füllen. Auch möchte ich mich weiter für eine echte und wirkungsvolle Partizipation unserer Generation im Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) einsetzen; das Konzept dazu steht ("Beirat Junger Generationen") und in den kommenden Monaten gilt es den Lobbyprozess dazu zu intensivieren. Ein weiterer Schwerpunkt meiner Arbeit wird auf internationalen Kooperationen liegen: gemeinsame Projekte mit den tollen Menschen von Studenten voor Morgen (Niederlande) , der National Union of Students (Großbritannien)  und dem Schweizer Verband Studentischer Organisationen für Nachhaltigkeit (Schweiz) sind hierzu angedacht.

Was motiviert mich, für das netzwerk n aktiv zu werden?

Durch mein Engagement bei der StudierendenInitiative Greening the University an der Universität Tübingen habe ich, neben unglaublich wertvollem Wissen und vielfältigen Erfahrungen, gelernt, dass sich Hochschulen durch die Ideen, den Mut und die Kreativität der Studierenden bottom-up verändern lassen. In wenigen Jahren haben wir dort Nachhaltigkeit substantiell im Betrieb (u.a. Umweltmanagementsystem EMAS), in der Lehre (u.a. BNE-Seminarprogramm Studium Oecologicum), in der Forschung (Nachhaltigkeitspreis für Abschlussarbeiten) und den Strukturen (Einrichtung eines Beirat für nachhaltige Entwicklung) der Hochschule implementiert. Schon über die letzten Jahre hinweg haben wir viel Bewegung in das Wissenschaftssystem gebracht und durch unsere Arbeit viel verändert. Doch das kann und darf erst der Anfang sein! Hochschulen sind in Sachen Nachhaltigkeit absolute Nachzügler. Und ich bin fest davon überzeugt, dass sich daran ohne den Druck von unten, durch unsere Generation, wenig ändern wird. Und mit dem netzwerk n können wir genau den notwendigen Druck aufbauen und ein wichtiger Gestalter einer ganzheitlichen Transformation der Hochschulen sein.

Janna Rückert

AG Mitgliederkommunikation, AG Aktionstag

Janna Rückert


Worum kümmere ich mich?
Nach meiner Erfahrung als Wandercoach bin ich nun neu und frisch im Vorstand und freue mich auf's Machen und Lernen! Ich möchte gerne, dass alle Mitglieder sich und ihre Nachhaltigkeitsthemen weiterhin im netzwerk n wiederfinden und sich hier gehört fühlen. Durch den Erfahrungsaustausch im Projekt "Zukunftsfähige Hochschule gestalten" und mein langjähriges Wirken in der tuuwi (TU Umweltinitiative) in Dresden, weiß ich um das Potential des Vernetzens und das verbindende Element des Engagements. Um dies zu zeigen, wünsche ich mir z.B. gemeinsame Aktionstage und Inspirationen durch eine offene Kommunikation und den Austausch untereinander.

Was motiviert mich, für das netzwerk n aktiv zu werden?
Ich sehe es als unsere Verantwortung an, den schonenden Umgang mit der Natur zu fördern und unser Handeln in einer globalen Gemeinschaft, aber auch vor zukünftigen Generationen, vertreten zu können. Nachhaltige Entwicklung und die Frage nach dem "Genug" bzw. einem guten Leben ist für mich dabei ein gemeinsamer, partizipativer Prozess. Dazu kommt die Feststellung der wechselseitigen Abhängigkeit von der Natur und das Erkennen der Folgen meines eigenen Handelns und Konsumierens für Menschen an anderen Orten der Welt. Umweltschutz ist letztendlich untrennbar verknüpft mit sozialen Fragen, z.B. nach Solidarität, globaler Gerechtigkeit und Frieden. Ich wünsche mir eine nachhaltige Entwicklung hin zu einer Welt, in der Grenzen mehr aus Respekt und weniger aus Stacheldraht bestehen. 
Was mir außerdem wichtig ist: Nachhaltige Entwicklung und das Engagement dafür soll Spaß machen!

Lukas Billerbeck

AG Multiplikation, AG Aktionstag

Lukas2016

Worum kümmere ich mich?
Ich möchte mich in diesem Jahr dafür einsetzen, die Vernetzung der Gruppen voranzutreiben, eine Identifikation mit einer gemeinsamen Vision zu bewirken und einen möglichst großen Austausch von Wissen und Kompetenzen zu ermöglichen.

Was motiviert mich, für das netzwerk n aktiv zu werden?
In unserer schnelllebigen, stark vernetzten Gesellschaft wird es immer schwieriger, politische und wirschaftliche Zusammenhänge zu verstehen und gesellschaftliche Entwicklungen zu beurteilen. Aus Überfluss wird Überforderung und wir sehen uns lieber als autonomes Individuum als zugehörig zu einer Gesellschaft.
Dem möcht ich mit meinem Engagement im netzwerk n entgegenwirken, einen Rahmen schaffen, in dem junge Menschen sich über Werte und Normen austauschen und die Fragen nach sozialer und ökologischer Gerechtigkeit immer wieder aufs Neue diskutieren.

Jana Holz

AG Internationale Vernetzung, AG vision n und mission n

Jana2016


Worum kümmere ich mich?
Neben meinem Engagement für die AG Internationale Vernetzung (vor allem auch auf EU-Ebene und hinsichtlich wachstumskritischer Initiativen und Ansätze) und meiner Berichterstattung aus der AG mission n, möchte ich mich inhaltlich im kommenden Jahr vor allem auf die Bereiche Forschung und Wachstumskritik konzentrieren. Ich bin mir sicher, dass wir gemeinsam spannende und lohnende Ansätze und Möglichkeiten finden werden, wie das netzwerk n sich an der Gestaltung und Transformation beteiligen kann. Ich freu mich drauf!

Was motiviert mich, für das netzwerk n aktiv zu werden?
Ich bin dieses Jahr neu in den Vorstand gewählt worden und auch im netzwerk n noch ein ziemlich unbeschriebenes Blatt - nicht so jedoch, was die Themen Nachhaltigkeit, Partizipation in der Hochschule sowie Zukunftsgestaltung und mein Engagement für diese angeht. In den letzten Jahren habe ich mich in verschiedenen Fachschaftsinitiativen für die Belange meiner Kommiliton*innen eingesetzt und konnte an verschiedenen Hochschulen im In- und Ausland Erfahrungen in der Mitgestaltung von Lehre und Forschung sammeln. Momentan bin ich in den letzten Zügen meiner MA-Arbeit im Masterstudiengang Zukunftsforschung an der Freien Universität Berlin. 
Das Thema Nachhaltigkeit packt mich vor allem aus der Perspektive gesellschaftlicher Transformation hin zu einer gerechteren, ökologischeren und lebenswerteren Gesellschaft für alle. Deswegen ist Nachhaltigkeit und das Engagement dafür für mich immer auch verbunden mit z.B. Fragen der Geschlechtergerechtigkeit und der Wachstumskritik.

Björn Elsen

AG Internationale Vernetzung, AG Politik

Björn2016

Worum kümmere ich mich?
Ich werde durch die AG’s Politik und Internationale Vernetzung unsere vision n auf europäischer und nationaler Ebene vorantreiben. Da sich das netzwerk n derzeit in einem Prozess der Internationalisierung befindet, bin ich der festen Überzeugung, dass ich als Student des Bachelor-Studiengangs Europastudien zu einem Zeitpunkt in den Vorstand gewählt wurde, an dem ich viel lernen, aber auch mein Wissen einbringen kann. Zudem möchte ich mich verstärkt für die Vernetzung der lokalen Akteure einsetzen.

Was motiviert mich, für das netzwerk n aktiv zu werden?
„Diejenigen, die verrückt genug sind zu denken, sie könnten die Welt verändern, tun es auch.“ Auch wenn es nicht gleich die ganze Welt ist, können wir es ja erstmal mit der Transformation der Hochschulen versuchen. Verrückt genug sind wir. Denn die eigentliche „Utopie ist zu denken, es könne alles so bleiben.“

Verena Salomon

AG Mitgliederkommunikation

Verena Salomon_bearbeitet

Worum kümmere ich mich? 
Ich freue mich, auch 2016 wieder im Vostand sein zu dürfen und möchte mich dieses Jahr v.a. der Kommunikation mit den Mitgliedern des Vereins wie auch den Interessenten am netzwerk n auf unserer Plattform widmen. Ein weiteres Anliegen ist es, uns stärker mit studentischen Nachhaltigkeitsinitiativen in Frankreich zu vernetzen. In der neuen AG Multiplikator_innen bringe ich mich gern ein. Zudem betreue ich die netzwerk-n-Mailadressen und bin Ansprechpartnerin für Inhalte in unserer Dropbox sowie auf der plattform n in allen zum Verein gehörigen Gruppen und Projekten. Auch bei technischen Fragen zur Plattform könnt ihr euch an mich wenden.

Was motiviert mich, für das netzwerk n aktiv zu werden?
Für mich bedeutet Nachhaltigkeit ganz pragmatisch "alles für alle für immer". Hierbei ist es v.a. wichtig, das "alles", was gesellschaftlich und ökologisch langfristig weltweit tragbar sein kann, gemeinsam zu definieren, sich auf die Suche zu begeben, offen zu sein für neue Lebensstile und in allen Dimensionen (von globalen Verahndlungen bis hin zu persönlichen Begegnungen) auf Augenhöhe miteinander zu kommunizieren. Dass ein gutes Leben und Zukunftsfähigkeit nicht im aktuellen Wachstumsparadigma umsetzbar sind, steht für mich fest. Daher geht es mir in meinem Engagement für Nachhaltigkeit nicht um kleinteilige Wohlfühl-Änderungen, sondern um ein Umdenken im Ganzen, wie wir weltweit Gerechtigkeit näherkommen und zur Entfaltung aller beitragen können, wozu ein Infragestellen unseres aktuellen Wirtschaftssystems unumgänglich ist. Um dies anzugehen, bin ich neben dem netzwerk n noch in der Genossenschaft wechange eG aktiv, die mit wechange.de allen Akteuren des öko-sozialen Wandels eine Plattform für Zusammenarbeit, Vernetzung und Präsentation zur Verfügung stellen will, wie wir sie auch mit dem netzwerk n nutzen.

Michael Flohr

AG Öffentlichkeitsarbeit, AG Politik

Micha 2016


Worum kümmere ich mich?
Seit 2013 bin ich im Vorstand des netzwerk n und freue mich, dass die Vereinsmitglieder mir für mein Engagement erneut das Vertrauen ausgesprochen haben. Ich möchte meinen Teil dazu beitragen, die hervorragende Entwicklung unseres Netzwerks voranzutreiben. Vor allem werde ich mich in die AG Politik und die AG Öffentlichkeitsarbeit einbringen sowie die Übersetzung der plattform n ins Französische forcieren. Unter anderem habe ich mir vorgenommen, ein übertragbares Veranstaltungsformat n ins Leben zu rufen, das an den verschiedensten Hochschulen stattfinden kann und soll. Wenn überdies mit Jana im Herbst des Jahres 2016  ein neuer Projektantrag zur Netzwerkanalyse von Akteuren der nachhaltigen Entwicklung an Hochschulen im Entstehen begriffen sein sollte, dann wäre das ein weiterer großer Schritt für uns. Abschließend werde ich weiterhin auf Tagungen, Workshops usw. aktiv das Wort ergreifen, die externe Kommunikation über facebook und die Plattform mitgestalten und uns auf passende Preise und Ausschreibungen bewerben.

Was motiviert mich, für das netzwerk n aktiv zu werden?
Wie sooft waren es auch bei mir enge persönliche Bindungen, die mich in eine unbekannte Gedankenwelt eingeladen haben. Das Thema der nachhaltigen Entwicklung habe ich oberflächlich während des Studiums "vorgelesen" bekommen und passiv wahrgenommen, jedoch in keinster Weise die Aufgaben, Herausforderungen und Hürden dieses Konzeptes verinnerlicht. Erst durch das begeisternde Engagement meiner besten Freundin habe ich die Verantwortung gespürt, mich mit meinen Fähigkeiten und Handlungsmöglichkeiten für die unabdingbare sozial-ökologische Transformation einzusetzen. Ich begreife eine nachhaltige Entwicklung als einen ungewissen Pfad, den die Menschheit angesichts multipler Krisen (Klimakrise, Kapitalismuskrise, Finanzmarktkrise etc.) betreten muss und der ein Handeln nur noch innerhalb der ökologischen planetaren Grenzen zulässt. Die ökologischen Grenzen determinieren den Rahmen des sozialen Lebens und erst dem untergeordnet erscheint eine den ersten beiden Dimensionen "dienende" Ökonomie. Der Verbindung von nachhaltiger Entwicklung und Postwachstumskonzepten ist demnach offensichtlich. Für mich sind Hochschulen einer der wichtigsten Katalysatoren der Transformation.