Politische Aktivitäten

 

Neben Projekten wie dem Wandercoaching sind wir noch in vielen weiteren Bereichen aktiv. Dadurch bringen wir die studentische Stimme konstruktiv in die Wissenschafts- und Nachhaltigkeitspolitik auf Bundesebene mit ein.

Hochschulspezifischer Deutscher Nachhaltigkeitskodex (DNK)

Schon lange beschäftigen wir uns mit dem Thema Nachhaltigkeitsindikatoren und -berichterstattung an Hochschulen. Seit Mai 2015 nimmt sich nun der Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) dieses Themas an und entwickelt auf Basis des DNK für Unternehmen einen hochschulspezifischen DNK. Wir haben diesen Prozess von Beginn kritisch begleitet und unsere Ideen eingebracht. Auch haben wir einen eigenen Entwurf für einen DNK erarbeitet, der sowohl auf den bereits zahlreich vorhandenen Nachhaltigkeitsindikatoren und -berichterstattungsystemen aufbaut als auch den DNK für Unternehmen berücksichtigt. Mehr dazu hier.


Beirat Junger Generationen für den RNE

Wir sind der festen Überzeugung: nur ein multipersektivisch besetzter Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) kann eine progressive und effektive bundesdeutsche Nachhaltigkeitspolitik voranbringen. Deshalb setzen wir uns für eine stärkere Repräsentation der jungen Generation im RNE ein - durch reguläre Mitgliedschaft junger Menschen und durch einen neuen Beirat Junger Generationen. Mehr dazu hier.


Weltaktionsprogramm Bildung für nachhaltige Entwicklung

Das Weltaktionsprogramm (WAP) schloss sich ab 2015 direkt der UN-Dekade Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) an und nahm mit reichlich Verspätung mit der konstituierenden Sitzung der Nationalen Plattform am 29. September 2015 langsam Fahrt in Deutschland auf. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) berief für uns Johannes Geibel in das Gremium. Am 15. Januar 2016 folgten die ersten Sitzungen der sechs Fachforen, die unter den Themen a) Frühkindliche Bildung, b) Schule, c) Hochschule, d) Berufliche Bildung, e) Non-formales und informelles Lernen/Jugend und f) Kommunen laufen und sich aus ca. 20 bis 25 Vertreter*innen von Akteuren aus der BNE-Landschaft zusammensetzen. Diese haben die Aufgaben, jeweils für ihren entsprechenden Bildungsbereich, Handlungsfelder, Ziele und Maßnahmen für den im Frühjahr 2017 von der Nationalen Plattform zu verabschiedenden Nationalen Aktionsplan Bildung für nachhaltige Entwicklung beizusteuern. Johannes Geibel, Miriam Block und Mandy Singer-Brodowski sind für das netzwerk n in das Fachforum Hochschule berufen wurden, Michael Flohr in das Fachforum Non-formales und informelles Lernen/Jugend. Überdies arbeiten sogenannte Partnernetzwerke, zu denen jede/r herzlich zur Mitarbeit aufgefordert ist, den Fachforen zu. Viele netzwerk n-Aktive engagieren sich im Partnernetzwerk Hochschule.


Grafik_Gremien Weltaktionsprogramm BNE Deutschland copyright BMBF


Neuauflage der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie

Am 30. Mai 2016 legte die Bundesregierung ihren Entwurf für die Neuauflage der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie vor. Wenige Wochen später war am 29. Juni im Bundeskanzleramt eine Verbändeanhörung angesetzt. Für uns stand fest: Da müssen wir dabei sein! Dank einiger Unterstützer gelang es uns; wir wurden eingeladen und konnten unsere Perspektiven einbringen. Johannes Geibel und Michael Flohr vertraten das netzwerk n und saßen mit ungefähr 40 Akteuren - darunter die "Schwergewichte" der deutschen Verbändelandschaft - einen Tag im Herzen des Kanzleramts. Wir kritisierten konstruktiv und hart in der Sache und setzten uns vom überwiegend gemäßigt-vorsichtig-strategischem Duktus der "etablierten" Verbände ab. Für unsere Punkte ernteten wir von vielen Zustimmung (u.a. VENRO, BUND, WBGU, WWF, Forum Umwelt und Entwicklung, Naturschutzring, RNE, vzbz, DBJR, Greenpeace, MISEREOR). Zudem waren wir von den großen Schnittmengen und den Positionen der Vertreter der Bundesländer angetan. Für unsere Hochschularbeit ganz wichtig: Endlich soll BNE mit Indikatoren in die Strategie integriert werden. Bis zum 31. Juli verfassten wir noch eine schriftliche Stellungnahme, in der unsere grundlegenden Kritikpunkte angeführt sind.